Der fuchs und der rabe - ausgehend von la fontaine

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einmal einen direkt mit Videokamera aufgenommenen Vortrag eines neuen Gedichts. Nicht so einfach die Kamera vor mir halbwegs in Stellung zu bringen. Ich hängte sie in die Lampe!23.2.08 13h16Der Fuchs und der Rabe(ausgehend von La Fontaine's Fabel)Ein Rabe saß in einem Baumim Schnabel hat er einen Käsdas sieht der Fuchs, der schlaue,und überlegt, wie er ihn klaue:"Ach, liebster Rabe, bester Sänger,wie wär's, wenn von dir Lied erklänge,zu schmeicheln meinen Ohren,ich bin als Fan geborenvon deiner großen Sangeskunst,sing mir ein Lied, ganz unverhunzt,laß es weithin erschallen!"Der Rabe reißt den Schnabel auf,der Käse ist gefallen,der Fuchs hat ihn gefressen.Der Rabe war vermessen,er hielt das Lobgehudelfür wahren Lebenssprudel.Es war nur ne Kloake,darinnen Raublust stake.Es war nur süßer Brei:Des Rabes Krächzen, ' Melodeisind niemals eins, sind zweierlei.Und wär der Rab' auch Nachtigall,der Käse fiel'! Dies ist der Fall,weil wir uns etwas dünkenund freuen uns am Lobund riechen nicht den Bratenganz eingenommen von den Taten,auf die wir uns was bilden!Daß andrer führt im Schilden,uns aus dem Mund zu klaubenden guten Fraß,das, wollten wir nicht glauben,bis wir es selber sehen,was uns da bös geschehen!Doch macht uns das nicht klüger!Da kommt schon wieder ein Betrüger!Und wickelt uns ganz ein,schenkt uns den schlechten Wein,wir würden sein ganz wie die oben,wenn diesem Ding wir uns verloben,wenn jenes noch wir holen heim,und finden uns dann voll im Leim!Auf den sind wir gekrochen,man hat uns just bestochen!Wir sind halt wie zuvor:im Eigendünkel - Tor!Im gut verborgnen Hochmut - Narr!Wir sind der Pfarrer in der Pfarr',uns huldigen die Gläubigen,die alten Weibsen wolln uns hanund füllen uns den Beutel, den räudigen,man zahlt den Himmel an!Dies ist nun bald Vergangenheit,jedoch das andre wild und weitist - schau - noch voll im Gangeund nimmt uns in die Zange!Denn eins nur macht uns ganz gefeitgegen des Fuchses Schläue,das ist doch die Zufriedenheitbeim Leben mit die Säue.Laß dich halt auch mal schlagen,mit Gott läßt sich das tragen.Vier Nägel wurden Sein,zu heften Sein Gebeinans Kreuz!Da wollen wir zufrieden sein,wenn wir nur leben da beim Schweinund hüten es dem Herrn,und sehen DICH so gern,Der allweil Liebe ist,und's Loben ganz vergißt!Was solltest DU auch lobendie neunmalklugen Menschen,die DU doch selbst versehenmit diesem freien Gehen:Die breite Straß des Hochmuts,den schmalen Pfad der Demut -nun wähle selbst, Mein Mensch, hier,bezwing das Dünkeltier in dir!Ihr seid ja Meine Kinder,ICH hüte euch wie Rinder,besser Schafe.Ihr seid Mir alle lieb,wie weit es euch auch triebhinweg von meiner Liebe!ICH bin dem Feind ein Diebe!Er selbst ist Mein verlornes Schaf,ICH gönn Mir Ruhe nicht, nicht Schlaf,bis ICH es heimgeholt,bis von dem Hochmut ICH's erlöst,vom Wahn, daß er der Größtesei! Denn nichts ist größer als die Liebeund nichts ist stärker jemals,denn gar nichts ist geduldigerund gar nichts bricht die Sanftmut,an ihr wird er zerschellen,der Hochmut, in den Wellender - hör! - Unendlichkeit,die ist die Liebe, groß und weit!Elisabeth Steffen21. Feb. 2008, vormittags,Wer einen Text zu Randy Pauschs Last Lecture (seiner Letzten Vorlesung) lesen will, noch gibt es ihn nicht ins Deutsche übersetzt. Was hat er mit dem Fuchs zu tun, und dem Raben? Findet es selber raus!Der Text heißt Die letzte Backsteinmauer/The Last Brickwall, er ist im Anschluß an den folgenden Text zu finden:http://steffenelis.acc.de/Buch/index....
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